FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixx

migrationsmanagement.org

Integration und Identitätsfindung (Gudrun Biffl)

Identitätsfindung

 "Diasporas sind transnational und sogar interkontinental verknüpft. MigrantInnen können nun in einem Wirtschaftsraum arbeiten und in einem anderen Kulturraum leben. In der Folge hat die Vielfalt der Lebensmuster innerhalb von Regionen zugenommen, während sie zwischen Regionen geringer geworden ist", schreibt Gudrun Biffl in ihrem Beitrag über "Integration und Identitätsfindung".

"In der Folge entstehen neue Form der Lebens- und Glaubensmuster, etwa des Euro-Islam", zeigt die Wissenschaftlerin auf. Die alleinige Fokussierung der "Integration" auf den Nationalstaat stoße damit an Grenzen. Biffl: "Es ist unrealistisch anzunehmen, dass die Identität des Individuums allein aus einer nationalstaatlichen Sicht definiert werden kann."

"Die Linie zwischen 'uns' und den 'Anderen', zwischen 'Fremden' und 'Einheimischen' ist aus dieser Sicht nicht mehr klar zu ziehen. Die Identität jedes Einzelnen bekommt mehr Facetten, wird vielfältiger", argumentiert Biffl. 

In Ihrem Beitrag geht die Mitherausgeberin weiters auf die Prozesse und Faktoren der Pluralisierung ein (etwa Fernsehen, Internet und Mobiltelefon). Weiters geht Biffl auch der spannenden Frage nach, wie Integration gemessen werden kann. 

Button

 

Foto: omninum

 

 

omninum Logo

 

 © 2011 omninum KG. Alle Rechte vorbehalten. www.omninum.com