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Umweltprobleme und Klimawandel - eine Zeitbombe (Cord Jakobeit, Chris Methmann)

Waldsterben

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"Die Forschung über Umweltflucht oder -migration steckt noch in ihren Anfängen. Und zum jetzigen Zeitpunkt sind die gängigen Schätzungen Hunderter Millionen Menschen, die weltweit zu Klimaflüchtlingen werden können, wissenschaftlich nicht fundiert", schreiben Cord Jakobeit und Chris Methmann in ihrem Beitrag über "Umweltprobleme und Klimawandel - eine Zeitbombe?".

Die Bandbreite der Schätzungen der Klimalflüchtlinge bis 2050 reiche von 150-900 Mio. Menschen, geht aus einer Tabelle in ihrem Beitrag hervor. Die beiden Autoren pochen jedoch darauf, die "Kategorie Klima- oder Umweltflüchtling stärker regional" zu differenzieren. "Der Fischer aus Tuvalu und die Nomadin aus Kenia haben auch angesichts des Klimawandels wenig miteinander gemein."

"Die skizzierten wissenschaftlichen Unsicherheiten sollten jedoch nicht zu dem voreiligen Schluss verleiten, Umwelt- und Klimaveränderungen hätten keine Auswirkungen auf Flucht und Migration." Auch ein großangelegtes EU-Forschungsprojekt habe gezeigt, "dass Umweltveränderungen Flucht- und Migrationsgrund sind", halten Cord Jakobeit und Chris Methmann abschließend fest.

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