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Lernen von der Integration Behinderter? (Gabriele Huterer)

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Gabriele Huterer zeigt in ihrem Beitrag "Lernen von der Integration Behinderter?", inwieweit Erfahrungen aus der Behindertenintegration das Integrationsmanagements erleichtern können. Etwa wenn man erkenne,

  • dass Menschen, wenn sie in ihrer Weltordnung beunruhigt werden, versunsichert, ja manchmal auch aggressiv reagieren, besonders wenn sie wenige eigene Ressourcen haben, weil sie selbst unter Druck sind.
  • dass es leichter ist, auftretende Verunsicherungen zu bewältigen, wenn man es mit Individuen zu tun hat
  • dass es gilt, eine Rahmen zu schaffen, in dem Probleme bewältigt werden können, und wenn es nur ums Anbahnen von Gesprächen geht. 

Für Schlüsselkräfte sei es oft schwierig, sich auf die Bedürfnisse und kulturellen Gewohnheiten von MigrantInnen einzustellen. Manchen MigrantInnen "war es vollkommen unverständlich, warum sie Uhrzeiten genau einhalten sollten, anderen - vor allem männlichen Jugendlichen - war es sehr schwierig, Arbeiten zu verrichten, die in ihrer Kultur normalerweise eine Frau macht, oder auch den Anweisungen einer Frau zu folgen", berichtet Huterer aus der integrativen Vereinsarbeit mit Jugendlichen. 

Schnell folgen deshalb Vorurteile. Huterer: "Wir mussten auch feststellen, dass negative Eigenschaften, wie Unpünktlichkeit, Faulheit etc., bei österreichischen Personen dem Individuum zugeschrieben wurden, bei Personen, die aus dem Ausland stammen, dies jedoch als Eigenheit der Nation tituliert wird."

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