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Zur Integrationsarbeit am Beispiel Tirol - Praxis und (selbst)kritische Reflexion (Johann Gstir)

 

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Lediglich vier KandidatenInnen mit Migrationshintergrund haben bei Tiroler Gemeindratswahlen 2010 das angestrebte politische Mandat erreicht, hebt Johann Gstir in seinem Beitrag "Zur Integrationsarbeit am Beispiel Tirol - Praxis und (selbst)kritische Reflexion" hervor. In seinem Aufsatz erläutert Gstir die Struktur der Integrationsarbeit in Tirol, zeigt die vielen Ansätze und Maßnahmen, etwa auf Ebene der Verwaltung, in Bezug auf Wohnen und Raumplanung, in der Öffentlichkeitsarbeit und der Sprachförderung, der Bildung und am Arbeitsmarkt. Im Buch sind die Initiativen detailliert aufgelistet.

"Im Blick auf die 'FREMDEN' neigen wir aber zu einer unzulässigen Vereinfachung - auf die Faktoren Ethnie, Nationalität, Sprache, Religion. Wir müssen uns stärker bewusst machen, dass die Vielfalt von Identitätsmerkmalen, die wir für uns selbst in Anspruch nehmen, selbstverständlich auch für Zugewanderte gilt", schreibt Gstir. 

Konsequenterweise müsste man die "Integrationsunwilligkeit" der Mehrheitsgesellschaft thematisieren. Gstir: "Ich spreche davon, allen Menschen, auch Zugewanderten, ganz selbstverständlich ihre Rechte zuzugestehen und Diskriminierung zu vermeiden."

Neben den Strukturen der Integrationsarbeit in Tirol infomiert Gstir auch über das Integrationskonzept des Landes Tirol sowie den Bericht zur Umsetzung des Integrationskonzepts. 

Über die Tiroler Integrationsinitiativen informiert auch die Website zum Projekt "Vielfalt daheim in Tirol."

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Tiroler Gebirgslandschaft ...