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Interreligiöser Dialog (Ernst Fürlinger)

Moschee Bad Vöslau

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"Religionsgespräche gibt es nicht erst seit der Moderne, sondern in der gesamten Geschichte der Religionen", schreibt Ernst Fürlinger in seinem Beitrag "Interreligiöser Dialog".s

Beim Dialog gehe es darum, sich kennenzulernen, mehr voneinander zu wissen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, anstatt einen radikalen Gegensatz zwischen dem Eigenen und dem Anderen zu konstruieren und das Trennende in den Vordergrund zu stellen.

"Man versucht, ihren Standpunkt, ihre Erfahrungen zu verstehen un die Realität aus ihren Augen sehen zu lernen - und entdeckt, dass die eigene Sicht nicht die einzig mögliche ist", formuliert Fürlinger. Dialog schließt Kritik und Anerkennung ein. "Die dialogische Haltung impliziert, die religiöse Pluralität nicht als etwas, das den eigenen Glauben stört und bedroht, zu begreifen, sondern seine positive Bedeutung aus einer religiösen Sicht zu verstehen."

In seinen Ausführungen geht Fürlinger auf die einzelnen Formen und Ausprägungen des Dialogs ein und beschreibt u. a. Religionsgespräche, interreligiöse Reisen und Rituale, Erzählworkshops und den Dialog durch die heiligen Schriften. Es geht aber auch um die Einbeziehung in das kommunale Leben, um die Dorf- und Vereinsfese, um Musikschule, Gremien und Bünde. 

Abschließend zeigt Fürlinger, wie der interreligiöse Dialog weiterentwickelt werden kann, etwa in dem feministische Beiträge und Naturreligionen stärker einbezogen werden, und er schneidet die "kulturelle Abrüstung" des Westens an.

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