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Migrationsmodelle und ihre Steuerbarkeit (Gudrun Biffl)

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"Die Familienzuwanderung ist auch in Österreich eine wichtige Zuwanderungskategorie, erreicht aber mit 41% nicht das Ausmaß der traditionellen Einwanderungsländer. Dafür stellt der Zustrom von EU/EWR-BürgerInnen fast die Hälfte der Zuwanderung nach Österreich. (...) Der Großteil der Zuwanderung von Arbeitskräften nach Österreich ist somit nicht steuerbar", schreibt Gudrun Biffl in Ihrem Beitrag über "Migrationsmodelle und ihre Steuerbarkeit". 

Aus den vorhandenen Daten (Statistiken und Grafiken im Buch) gehe hervor, "dass Österreich den Paradigmenwechsel von einem am Arbeitsmarkt ausgerichteten Zuwanderungsmodell zu einem Einwanderungsmodell mit dem Schwerpunkt auf Familienzusammenführung radikal vollzogen hat."

Das Schulsystem sei nicht in der Lage, "den Bildungsunterschied zwischen den Einheimischen und den Kindern mit Migrationshintergrund auszugleichen". Deshalb "öffne sich die Schwere zwischen den Qualifikationen", bekräftigt die Migrationsforscherin. Österreich weise eine "vorteilhafte Altersstruktur der ImmigrantInnen auf, jedoch eine unvorteilhafte Bildungsstruktur". 

Zusammengefasst könne gesagt werden, "dass höher qualifizierte Zuwanderung positive Wachstumseffekte generiert, zu einer Lohnkompression zwischen den einzelnen Ausbildungsgruppen führt und positive Effekte auf dem öffentlichen Finanzierungssaldo ausübt."

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