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Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft (Annette Sprung)

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Für höher qualifizierte MigrantInnen "gibt es bislang wenig adäquate Weiterbildungsmöglichkeiten", schreibt Annette Sprung in Ihrem Beitrag "Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft". 

"2008 haben knapp 10% der Personen, die weniger als zehn Jahre in Österreich leben, an Schulungen des Arbeitsmarktservice (AMS) bzw. sonstigen Beschäftigungsprorgrammen zur Eingliederung ins Arbeitsleben teilgenommen, wobei hier der Frauenanteil mit 12,4% deutlich höher ausfällt als jener der Männer imt 6,9%", schreibt Sprung.

"Es bedarf einer Organisationsentwicklung bei den Bildungsanbietern selbst", hebt Sprung hervor. Manche Institutionen "sehen in MigrantInnen kein lukratives Marktpotenzial, um das es zu werben lohnt. Und einige Bildungsanbieter sind gar der Ansicht, ein deutlicher Einbezug von MigrantInnen könnte Ihrem Image schaden." Und weiter: "Bildungsinstitutionen müssten daher Strukturen entwickeln, um eine Benachteiligung einzelner Gruppen zu vermeiden und zu gewährleisten, dass alle LernerInnen ihre Interessen gleichberechtigt zur Geltung bringen können."

Eine wichtige Forderung an Bildungsinstitutionen oder auch die Bildungspolitik bestehe darin, "Rahmenbedingungen und Selbstverständnisse in Bildungssettings zu ermöglichen, die den Umgang mit Diversität und Ungleichheit im umfassenden Sinne als Herausforderung annehmen. Irgendwann müsste man auch im Bildungswesen auf eine Unterscheidung nach "Migrations- und Mehrheitshintergrund" verzichten können.

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