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Familienpolitik - Ehe und Familie aus islamisch-rechtlicher Sicht (Jasmin Pacic)

Musliminnen ...

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"Der Islam ist keine Religion der Einwanderer, und die Einwanderer sind keine homogene Gruppe. Soziale Konflikte sind keine Konflikte der Religionen, sondern zwischenmenschliche Konflikte, deren Ursachen zumeist tiefgründiger sind." Das schreibt Jasmin Pacic in seinem Beitrag "Familienpolitik - Ehe und Familie aus islamisch-rechtlicher Sicht". Pacic räumt mit einer Reihe von Vorurteilen und Phänomenen auf, etwa volkstümliche Ansichten von Ehre oder Ehe, "die nichts mit dem Islam zu tun haben."

Wird eine Frau (oder ein Mädchen) gegen ihren Willen verheiratet, so ist die Ehe "relativ nichtig". "Die Frau bzw. das Mädchen hat das Recht, sie für nicht erklären zu lassen." Ein (staatliches) Eheverbot für Minderjährige ist mit den islamischen Bestimmungen nicht nur "vereinbar", sondern folgt angesichts der heutigen Lebensumstände, bekräftigt Pacic.

"Die Erlaubnis der Polygamie ist keine islamische Besonderheit", schreibt Pacic. Sie ist historischer erklärbar. Ehelosigkeit konnte die Existenzgefährdung der Frau bedeuten. Und weiter: "Für manche Männer, die einen besonders ausgeprägten Trieb haben, wir die Mehrehe für besser gehalten als islamisch verbotener außerehelicher Verkehr." Ergänzend führt Pacic aus, dass "jede Frau nach islamischen Recht die Möglichkeit hat, eine Bedingung in den Ehevertrag aufzunehmen, dass der Ehemann keine weitere Frau heiratet."

Weitere Themen im Beitrag von Jasmin Pacic sind Gewalt in der Ehe, Geburtenkontrolle und die Mitwirkung von Männern im gemeinsamen Haushalt - jeweils aus islamisch-rechtlicher Sicht.

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