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Ethnische und nationale Homogamie und Heterogamie: Einwanderung (Erna Appelt, Albert F. Reiterer)

iloveyou

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Heiraten zwischen MigrantInnen und ÖsterreicherInnen bzw. innerhalb dieser Bevölkerungsschichten untersuchen Erna Appelt und Albert F. Reiterer in ihrem Beitrag über "Ethnische und nationale Homogamie und Heterogamie: Einwanderung".

"Die Endogamie (Anm. d. Red.: Heirat innerhalb eines sozialen Verbands) der ÖsterreicherInnen scheint überwältigend: 89% der Österreicherinnen heiraten einen österreichischen Mann; 85% der österreichischen Männer heiraten eine Frau mit österreichischer Staatsbürgerschaft", schreiben Appelt und Reiterer.

"ÖsterreicherInnen heiraten (...) am ehesten Menschen aus Westeuropa sowie aus dem seinerzeitigen Jugoslawien (...). Türkische Frauen heiraten im Fall einer exogamen (Anm. d. Red.: außerhalb des eigenen sozialen Verbands) Wahl vorwiegend österreichische Männer, Türken österreichische, aber auch deutsche Frauen."

"Bei Personen aus der seinerzeitigen Tschechoslowakei sowie aus Ungarn fällt die große Überzahl der Frauen auf. Es gibt davon 15- bzw. 7-malso viele Frauen wie Männer (...). Tschechinnen, Slowakinnen und Ungarinnen kommen diesbezüglich vermutlich nicht unmotiviert nach Österreich."

Türkische Männer dürften ein höheres Scheidungsrisiko haben. "Bei allen Mängeln der Zahlen können wir vermuten, dass türkische Männer die Auswanderung unter anderem auch nützen, um etwas mehr Freiheit im persönlichen Verhalten zu erlangen, als in traditionellen Strukturen möglich ist", folgern Appelt und Reiterer.

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