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Armut in Österreich mit besonderem Schwerpunkt auf Migrantinnen und Migranten (Elisabeth Kafka, Ursula Till-Tenschert)

Armut

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In der österreichischen Armuts- und Sozialberichterstattung werden MigrantInnen konstant unter den Gruppen mit dem höchsten Armutsrisiko ausgewiesen. 2008 war annähernd jede dritte Person mit einer Staatsangehörigkeit aus Drittstaaten armutsgefährdet, schreiben Elisabeth Kafka und Ursula Till-Tenschert in ihrem Beitrag "Armut in Österreich mit besonderem Schwerpunkt auf Migrantinnen und Migranten.

Arbeitslosenquote von Personen mit nicht österreichischer Staatsbürgerschaft ist deutlich höher als bei ÖsterreicherInnen. Im besonderen sind Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, geht aus dem Aufsatz von Kafka und Till-Tenschert hervor.

MigrantInnen aus EU/EFTA-Ländern sind "oft höher qualifiziert als ÖsterreicherInnen ohne Migrationshintergrund. Dreimal so viele Erwerbstätige mit Migrationshintergrund schätzen sich als überqualifiziert für ihre derzeitige Tätigkeit ein."

Bei StaatsbürgerInnen des ehemaligen Jugoslawien und der Türkei liegt das Erwerbseinkommen um ein Fünftel unter dem Niveau von österreichischen Staatsbürgern. Besonders hohem Armutsrisiko sind türkische StaatsbürgerInnen ausgesetzt.

Migranten hätten häufig mehr Kinder, mehr Betreuungspflichten und damit weniger Erwerbschancen. "Differenziert nachHerkunftsland ist das Armutsrisiko für Kinder und Jugendliche aus Ex-Jugoslawien, aber auch aus EU/EFTA-Staaten doppelt so hoch gegenüber jenen mit österreichischer Herkunft", heißt es in dem Beitrag.

 

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